In der 9. Klasse führen die Fachlehrer mit jedem Schüler und seinen Eltern ein Gespräch, in dem mit dem Schüler sein weiterer Bildungsweg beraten wird. Die Entscheidung, ob eine Berufsausbildung an der Schule ergriffen wird, trifft in der Regel der Schüler zusammen mit seinen Eltern.
Die 10. bis 12. Klasse der Oberstufe gliedern sich in den allgemeinen Zweig und den beruflichen Zweig. Etwa die Hälfte des Unterrichts ist ausbildungs- und zweigübergreifend für alle Schüler einer Klasse, die andere Hälfte ist ausbildungsbezogen und zweigspezifisch.
Die Schüler des allgemeinen Zweiges haben während eines Teils der Zeit, die die Schüler des berufsbildenden Zweiges in den Werkstätten verbringen, Unterricht in der zweiten Fremdsprache und in handwerklichen Fächern (z.B. Buchbinden); hinzu kommen Übstunden in Mathematik und sogenannte Zweitepochen in Physik, Biologie, projektiver Geometrie und Technologie. Einige Schüler des allgemeinen Zweiges verstärken auch ihre praktische künstlerische Ausbildung (Kunstschwerpunkt).