Differenzierte Oberstufe und Wekstätten
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Differenzierte Oberstufe und Werkstätten

Der Schule angegliedert sind drei Lehrwerkstätten:

  • die Metallwerkstatt (50 Ausbildungsplätze für Industriemechaniker und Konstruktionsmechaniker)
  • die Elektrowerkstatt (33 Ausbildungsplätze für Elektroniker für Geräte und Systeme)
  • die Holzwerkstatt (34 Ausbildungsplätze für Tischler)

In diesen Werkstätten können die Schüler eine Lehre absolvieren und die Gesellen- oder Facharbeiterprüfung ablegen.

Schüler im theoretischen Unterricht

Unterricht in der zweiten Fremdsprache

In der 9. Klasse führen die Fachlehrer mit jedem Schüler und seinen Eltern ein Gespräch, in dem mit dem Schüler sein weiterer Bildungsweg beraten wird. Die Entscheidung, ob eine Berufsausbildung an der Schule ergriffen wird, trifft in der Regel der Schüler zusammen mit seinen Eltern.

Die 10. bis 12. Klasse der Oberstufe gliedern sich in den allgemeinen Zweig und den beruflichen Zweig. Etwa die Hälfte des Unterrichts ist ausbildungs- und zweigübergreifend für alle Schüler einer Klasse, die andere Hälfte ist ausbildungsbezogen und zweigspezifisch.

Die Schüler des allgemeinen Zweiges haben während eines Teils der Zeit, die die Schüler des berufsbildenden Zweiges in den Werkstätten verbringen, Unterricht in der zweiten Fremdsprache und in handwerklichen Fächern (z.B. Buchbinden); hinzu kommen Übstunden in Mathematik und sogenannte Zweitepochen in Physik, Biologie, projektiver Geometrie und Technologie. Einige Schüler des allgemeinen Zweiges verstärken auch ihre praktische künstlerische Ausbildung (Kunstschwerpunkt).


Die Schüler des berufsbildenden Zweiges nehmen während der ersten beiden Ausbildungsjahre (10. und 11. Schuljahr) weiterhin am größten Teil des Unterrichts ihrer Klasse teil. An zwei Tagen der Woche werden sie nach dem Hauptunterricht, d.h. von 10.00 bis 16.30 Uhr, in der betreffenden Werkstatt praktisch ausgebildet. Auch der fachtheoretische Teil der Ausbildung (Berufsschulunterricht) findet in der Schule statt.

Das 3. Ausbildungsjahr verbringen die Schüler ganztägig in den Werkstätten. In der Regel ist dies ihr 12. Schuljahr.

Bei entsprechenden schulischen Leistungen können die Schüler die Fachhochschulreife (Abitur) erwerben.

Prüfungen werden vor der Industrie- und Handelskammer bzw. der Handwerkskammer abgelegt.

Wir bilden aus zum: Tischler / Industriemechaniker / Kontruktionsmechaniker / Elektroniker für Geräte und Systeme

Berufsbildendes Gemeinschaftswerk Kassel e.V. - Brabanter Straße 43-45 - 34131 Kassel
Tel. 0561 93758-10 - Fax. 0561 93758-46


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